Abfallentsorgung

 

Das Münchner Drei-Tonnen-System

 

Das 3-Tonnen-System besteht aus Restmüll-, Papier- und Biotonne. Die individuellen Leerungszeiten können Sie seit 02.01.2012 online abrufen unter:

 

 http://www.awm-muenchen.de/index/abfuhrkalender.html

 

Damit Sie stets richtig trennen, finden Sie hier eine Übersicht, welcher Müll in welche Tonne gehört:

 

Trennliste Drei-Tonnen-System
Trennliste Dreitonnensystem.pdf
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In die graue Restmülltonne gehören Abfälle, die nicht verwertet werden können. Diese Abfälle werden in der Müllverbrennungsanlage in Unterföhring verbrannt. Verbleiben Wertstoffe in den grauen Tonnen, gehen sie für die stoffliche Verwertung verloren! Achten Sie daher beim Wegwerfen besonders auf Verpackungen, Dosen, oder ähnliches: Diese haben in den meisten Fällen nichts in der grauen Tonne zu suchen. Nie in die graue Tonne gehören sauberes Papier und Pappe (blaue Tonne), sowie Tetra-Pack und Kunststoffverpackungen (Wertstoffcontainer für Kunststoffe) außerdem Dosen /Alu (Wertstoffcontainer für Dosen) und schließlich ungekochte Küchenabfälle (Biotonne)! Ausgediente Elektrogeräte (alle Geräte die mit Strom aus der Steckdose, aus Batterien oder Solarzellen betrieben werden sowie Neonröhren und Energiesparlampen) dürfen seit 24.03.2006 nicht mehr über die Restmülltonne entsorgt werden. Denn neben wertvollen Rohstoffen enthalten Elektro- und Elektronikgeräte gefährliche Substanzen wie Quecksilber, Blei, Cadmium und viele andere Stoffe. Wenn sie nicht fachgerecht entsorgt werden, können sie Mensch und Umwelt gefährden. Elektrogeräte und Elektronikschrott wie alte Computer werden repariert oder in verwertbare und zu entsorgende Bestandteile demontiert; sie sind daher bei den Münchner wertstoffhöfen abzugeben.

 

 

Bitte entsorgen Sie Papier, Pappe, Kartonagen und Verpackungen aus Papier und Karton konsequent über die blaue Papiertonne. Papierabfälle werden recycelt. So besteht etwa Ihre Tageszeitung zu ca. 80% aus Altpapier. Papier, das fälschlicher­weise in der Restmülltonne landet, belastet die Umwelt doppelt: Zum einen muss mehr Müll verbrannt werden, und zum anderen steht weniger Altpapier zur Verfügung.

 

 

Auf jedem Münchner Grundstück steht zudem eine braune Biotonne für kompostierbare Gartenabfälle und ungekochte Küchenabfälle. Die Münchnerinnen und Münchner sammeln pro Jahr über 40.000 t Bioabfälle. Der Großteil der Bioabfälle wird  in der Trockenfermentationsanlage des Abfallwirtschaftsbetriebs München (AWM) verarbeitet.  Dort wird die  Biomasse unter Luftabschluss zu Biogas vergärt. Das gewonnene Gas wird  verstromt. Die vergorene Biomasse wird anschließend kompostiert. Auf diese Weise entsteht aus dem Gärrest innerhalb von sechs bis acht Wochen hochwertiger Kompost. Durch die hohen Temperaturen beim großtechnischen Rotteverfahren werden Krankheitserreger und Unkrautsamen unschädlich gemacht. Der fertige Kompost unterliegt der strengen Gütesicherung der Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V. und trägt das RAL-Gütezeichen 251. Der Kompost wird dazu in einem  oberbayerischen Erdenwerk mit Torf, Rinde und Düngemittel gemischt. Die Mischung erfolgt durch eine spezielle Rezeptur der Firma Humus- und Erdenkontor GmbH. Durch den weitgehenden Einsatz regionaler Rohstoffe werden Transportwege und Energie gespart. Die ökologisch hochwertigen Produkte sind als Münchner Premium Blumenerde und als Münchner Premium Pflanzerde erhältlich (50 Liter zu 7,43 €) beim Wertstoffhof in Thalkirchen, Thalkirchner Straße 260, 81371 München oder beim Wertstoffhof in Großhadern, Tischlerstraße 3,  81377 München).

Bitte beachten Sie, dass Kunststofftüten, Plastik- und Papiersäcke, auch biologisch abbaubare - mit Ausnahme von unbeschichteten Papiertüten bis 7 Liter - nicht in die Biotonne geworfen werden dürfen. Eine Liste, was in die Biotonne gehört, finden Sie hier:

 

Flyer Biotonne.pdf
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Tierkörperbeseitigung

 

Seit September 2008 ist beim AWM ein betriebseigener Einsammeldienst für herrenlose tote Fundtiere auf öffentlichem Grund (bis zur Größe eines Schäferhundes) eingerichtet. Sollten Sie ein totes Fundtier auf öffentlichem Grund im Stadtgebiet sehen, informieren Sie den AWM unter:

 

Abfallwirtschaftsbetrieb München - Einsammeldienst tote Fundtiere 

Tel. 0049 (0)89 233-31999

Montag bis Donnerstag von 8 - 18 Uhr
Freitag von 8 - 16 Uhr
In den Nachtstunden, an Wochenenden und Feiertagen (nur in Notfällen und bei schwierigen Bergungsmaßnahmen) informieren Sie bitte die Feuerwehr unter Telefon 112 oder die Polizei unter Telefon 110.

 

Tote Heimtiere müssen über eine Tierkörperbeseitigungsanlage entsorgt werden. Unter bestimmten Vorraussetzungen können sie aber im eigenen Garten vergraben, auf zugelassenen Tierfriedhöfen bestattet oder in Tierkrematorien eingeäschert werden. Tierbesitzer können ihre toten Tiere, sofern diese nicht an einer übertragbaren Tierseuche erkrankt waren, auf dem eigenen Grund vergraben. Kleine Hunde, Katzen, Kaninchen, Zwerghasen, Meerschweinchen, Hamster und Vögel müssen mit einer ausreichenden Erdschicht (mindestens 50 cm, gemessen vom Rand der Grube an) bedeckt sein. Das Vergraben in Wasserschutzgebieten und in unmittelbarer Nähe öffentlicher Plätze und Wege ist nicht erlaubt.

 

Der Kleintierfriedhof und das Krematorium Tiertrauer bieten einen  tiergerechten und würdevollen letzten Weg für ein verstorbenes Haustier. Das Krematorium Tiertrauer im Tierheim München Riem unterstützt Tierbesitzer. Bitte fragen Sie  dort nach Öffnungszeiten und Preisen. Informationen unter:

www.tiertrauer.de
 

Der Tierfriedhof LETZTE RUHE in München Obermenzing bietet eine weitere Möglichkeit, Tieren eine würdige Ruhestätte zu bereiten. Weitere Informationen unter:

 

www. tierfriedhof-letzte-ruhe.de



 

Bilder / Quelle: AWM München

 

 

 

 

Wertstoffinseln (Containerstandorte)

 

Die rot-grüne Stadtratsmehrheit hat sich in den 90er Jahren gegen die sonst bundesweit übliche Wertstoffsammlung am Haus ("gelber Sack") entschieden. Umweltfreunde müssen daher Verkaufsverpackungen aus Glas, Kunststoff oder Metall (Kein Papier! Dieses wird in der blauen Tonne gesammelt) mit einem aufgedruckten Lizenzzeichen (z. B. "Grüner Punkt") zu den Containern der Wertstoffinseln tragen, um diese zu entsorgen. Für Fragen, Anregungen und Reklamationen (Sauberkeit, Leerung) bgl. der Wertstoffinseln im 8. Stadtbezirk wenden Sie sich bitte kostenlos an die im 8. Stadtbezirk zuständige Betreiberfirma:



REMONDIS GmbH & Co. KG

 

Standorte im 8. Stadtbezirk:

 

Ganghoferstraße 41 (bei IG Feuerwache)

Gollierplatz (Ecke Bergmannstraße)

Ligsalzstraße 44 (Ecke Heimeranstraße)

Max-Friedlaender-Bogen

Ridlerstraße (ggü. Nr. 57)

Schießstättstraße 4 (Ecke Schwanthalerstraße - vor Saturn)

Schwanthalerstraße (Ecke Theresienhöhe - bei ToysRus)

Trappentreustraße 44

Westendstraße 66a (vor MKJZ)

Westendstraße 101 (Ecke Bergmannstraße)

Westendstraße (ggü. Nr. 123 - auf Höhe Guldeinschule)

Westendstraße (ggü. Nr. 175 - Ecke Barthstraße)

 

Hinweis: Im Zuge von (Straßen-)Baumaßnahmen kann es vorkommen, dass Containerstandplätze vorübergehend abgebaut werden.

 

 

Neuer Standplatz in der Hans-Fischer-Straße:

 

 

 

Wertstoffhof

 

 

Allgemeine Informationen und Öffnungszeiten:

http://www.awm-muenchen.de/index/wertstoffhoefe/adressen-und-oeffnungszeiten.html

 

Nächstgelegener Wertstoffhof für den 8. Stadtbezirk:

 

Tübinger Straße 13
80686 München

Abgabezeiten für Problemmüll (z.B. Farben, Lacke, Lösungsmittel):

 in geraden Kalenderwochen

 

 

 

Umweltzone

 

 

LKW über 3,5 t, deren Start- oder Zielgebiet nicht in der Landeshauptstadt München liegt, ist die Durchfahrt durch das Stadtgebiet untersagt; diese müssen die Autobahnumfahrung (A99) benutzen. Für alle übrigen Kraftfahrzeuge gilt:

 

Der Bereich innerhalb des Mittleren Rings (im 8. Stadtbezirk: östlich der Trappentreustraße) darf seit 01.10.2012 nur noch dann befahren werden, wenn Ihr Fahrzeug die grüne Feinstaubplakette besitzt!

 

Wer mit Fahrzeugen ohne Plakette, mit gelber oder mit roter Plakette in die Umweltzone fährt, riskiert 40 Euro Bußgeld und einen Punkt in Flensburg.

 

Beachten Sie daher im gesamten Stadtgebiet folgende Beschilderung:



 

Welcher Plakette sich Ihr Fahrzeug zuordnen lässt, erfahren Sie im groben Überblick hier:

 

      Bürgertelefon Umweltzone: Tel.: 0049 (0)89 / 233 - 9 60 80
      Montag bis Donnerstag: 7.30 Uhr - 15.30 Uhr
      Freitag: 7.30 Uhr - 13.00 Uhr

 

Ausnahmeregelungen für Anwohnerinnen und Anwohner der Umweltzone sowie Gewerbetreibende mit Firmensitz innerhalb der Umweltzone sind grundsätzlich möglich. Sie können aber nur dann erteilt werden, wenn ein Fahrzeug mit roter Plakette vor dem 1. Oktober 2010, ein Fahrzeug ohne Feinstaubplakette vor dem 1. Oktober 2008 auf den Auftrafssteller zugelassen wurde. Weitere Voraussetzung ist der Nachweis - durch Bescheinigung eines Sachverständigen einer anerkannten Prüforganisation -, dass das betroffene Fahrzeug nicht mit einem Abgasreinigungssystem nachrüstbar ist. Für Anwohnerinnen und Anwohner sowie Gewerbetreibende mit Firmensitz in der Umweltzone, die ein Fahrzeug ohne Plakette besitzen, besteht die Möglichkeit, ihre Ausnahmegenehmigung um jeweils zwölf Monate zu verlängern. Die Bearbeitungszeit für Anträge auf Ausnahmegenehmigung beträgt derzeit rund sechs bis acht Wochen. Weitere Informationen zu den Ausnahmeregelungen gibt es gibt es beim Sachgebiet Umweltzone des Kreisverwaltungsreferates in der Eichstätter Straße 2. Das Sachgebiet Umweltzone ist von Mittwoch, 27. Oktober, bis Freitag, 31. Dezember, immer mittwochs für den Parteiverkehr geschlossen.

 

Das Gebiet der Umweltzone umfasst 44 km² mit ca. 431.000 Einwohnern. Die Umweltzone startete am 01.10.2008 (rot/gelb/grün) und wurde am 01.10.2010 verschärft (gelb/grün):



 

 

Quelle: Landeshauptstadt München - Referat für Gesundheit und Umwelt