125 Jahre Bergmannschule

Bilder von der Feier am 22. Juli 2016

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Alle Jubiläumsbilder (c) Gabriele Habermann

 

 

Grundschule an der Bergmannstraße

 

in schlichten Neurenaissanceformen in den Jahren 1889-1891 von Carl Hocheder d. Ä. errichtetes Schulgebäude; ein Zweiflügelbau, dessen Nordflügel vom Gollierplatz aus stark zurückgesetzt ist. 

Carl Hocheder war ein deutscher Architekt, Baubeamter und Hochschullehrer und wurde als Sohn eines Beamten am

7. März 1854 in Weiherhammer bei Weiden in der Oberpfalz geboren. Er studierte von 1874 bis 1878 Architektur an der Technischen Hochschule München. Von 1886 bis 1889 arbeitete Carl Hocheder als Bauamtmann am Stadtbauamt München. Ab 1898 hatte Carl Hocheder die ordentliche Professur für Gebäudekunde an der Technischen Hochschule München inne. Neben Theodor Fischer und Hans Grässel ist er einer der Architekten, die das Münchener Stadtbild um die Jahrhundertwende maßgeblich geprägt haben. Dies gelang ihm mit seinem eigenen Stil des „Münchener Barock“ (auch: „Hocheder-Barock“). 1903 wurde Hocheder als Stadtbaurat nach Frankfurt am Main berufen; er lehnte jedoch ab. Carl Hocheder starb am 21. Januar 1917 in München.

 

Grundschule an der Guldeinstraße

 

250 Schüler werden von 20 Lehrerinnen in 12 Klassen unterrichtet. Bauplanung und Bauausführung ab 1899 durch Theodor Fischer.

 

 

http://www.gsg.musin.de/wb/pages/schule.php



In der Grundschule an der Guldeinstrasse waren, wie in vielen anderen Schulen im Münchner Stadtgebiet auch, in Kriegszeiten Kasernen oder Lazarette untergebracht.  1918  waren in dieser Schule, Landstürmer, das letzte Aufgebot von Wehr- pflichtigen untergebracht.

Theodor Fischer

wurde am 28. Mai 1862 in Schweinfurt geboren und war ein bedeutender deutscher Architekt, Stadtplaner und Hochschullehrer. Er studierte nach dem Abitur am humanistischen Gymnasium ab 1880 bis 1885 Architektur in München. Er war ein Schüler von Friedrich von Thiersch, wandte sich aber bald von dem von Thiersch gelehrten Historismus ab. Zunächst arbeitete er 1886–1889 im Baubüro des Reichstags für Paul Wallot in Berlin und anschließend in Bürogemeinschaft mit dem Dresdner Architekten Richard Reuter. Zurück in München schloss sich von 1889 bis 1892 eine Zusammenarbeit mit Gabriel von Seidl an. 1893 wurde er Vorstand des Münchner Stadterweiterungsreferats (bis 1901). In dieser Position stellte er einen Generalbebauungsplan für München auf, der bis zum Zweiten Weltkrieg verbindlich galt und die Staffelbauordnung, die bis Anfang der 1990er Jahre akzeptiert wurde. 1908 erhielt Fischer einen Ruf als Professor für Baukunst an die damalige Technische Hochschule München (Aufnahme der Lehrtätigkeit 1909). Im gleichen Jahr verlieh ihm die Universität Jena die Ehrendoktorwürde (bei Fertigstellung des von Fischer entworfenen Universitätsgebäudes). 1919 wurde er zum Mitglied der Berliner Akademie der Bildenden Künste ernannt. 1928 wurde Fischer emeritiert.

Fischer starb am 25. Dezember 1938 in München und wurde auf dem Waldfriedhof bestattet.

Grundschule an der Pfeuferstraße

 

Im Neubauquartier des ehemaligen Messegeländes südlich des sog. "Bahndeckels" wurde 2006 eine dreizügige Grundschule (ca. 170 Schüler) mit Tagesheim und Kindertagesstätte, Sporthalle, Hausmeisterwohnung, Freizeitsportanlagen sowie Räumen für den sozialen Gemeinbedarf nach den Plänen des Architekturbüros Haindl & Kollegen errichtet. Die Grundschule liegt zwar bereits im Nachbarstadtbezirk Sendling, deren Schulsprengel erfasst aber auch in wesentlichen Teilen den Südosten des 8. Stadtbezirks, weswegen die Grundschule an der Pfeuferstraße hier auch erwähnung findet.

  

Pfeuferstraße 1, 81373 München

 

 

Dipl. Ing. Friedrich C. Haindl, deutscher Architekt, München

 

(Foto: "DETAIL")

Schulhaus an der Ridlerstraße

 

Die - heute nicht mehr existierende - Schrenkschule, die Bergmann- und die Guldeinschule waren bis zum Jahr 1902 bereits so überfüllt, dass eine vierte Schule gebaut werden musste. Deshalb kaufte die Stadt einen Bauplatz an der Ridlerstraße. Das erste Schulgebäude an der Ridlerstraße wurde dann nach den Plänen von Hans Grässel gemäß den Richtlinien des Stadtschulrates Georg Kerschensteiner errichtet und im Jahr 1905 eröffnet.

In den Jahren 1944/45 wurde die Schule bei Luftangriffen schwer beschädigt: Turm, Dachstuhl, sowie das gesamte vierte Stockwerk wurden vollständig zerstört. In der Folge musste auch der Schulbetrieb vollends eingestellt werden.

 

Mit Ende des Krieges und in den Jahren darauf wurde die Schule notdürftig wiederhergestellt, damit in ihr wieder gelehrt und gelernt werden konnte. Auch zwei Volksschulen fanden wieder Einzug in das Gebäude: die katholische Konfessionsschule und die einzige Gemeinschaftsschule des Westends. 



Ab dem Schuljahr 1955/56 wurden dann umfassende Renovierungen am Haus unternommen und die Schule bekam mit einem Flachdach ein neues Äußeres. Im dritten und vierten Stock zog die Wirtschaftsaufbauschule ein. Wegen des weiteren Anwachsens der Gemeinschaftsschule, die sich außerdem im Haus befand, entschloss man sich, die Konfessionsschule aufzulösen, da der Raum erneut eng wurde.

 

1966 zog die auch heute noch ansässige Carl-von-Linde Realschule in das Gebäude ein, die zunächst eine reine Jungenschule war und seit 1971 auch Mädchen aufnahm.

 

1977 wurden neue Turnhallen und ein Schwimmbad angebaut. Im Anschluss daran und weiteren umfassenden Sanierungsarbeiten wurde 1983 schließlich der Neubau an der Geroltstraße mit der neuen Aula eingeweiht. Nachdem die Schule an der Ridlerstraße zu diesem Zeitpunkt bereits drei Schulen beherbergte, wurden Grund- und Sonderschule ausgelagert. Den Neubau bezog die Hauptschule mit ihren 5. bis 9. Klassen, die sich heute noch in diesem Gebäude befindet.



Carl-von-Linde-Realschule

 

in 25 Klassen werden rund

750 Schüler von 65 Lehrern unterrichtet. 

 

 

 

 

 

 

 

 

http://www.cvl.musin.de/cvl/hp/Willkommen.html



Hauptschule

an der Ridlerstraße

 

Die Hauptschule teilt sich das Schulgelände mit der Carl-von-Linde-Realschule. 300 Schüler besuchen die Hauptschule, 25 Lehrer unterrichten dort. Der Ausländeranteil der Schülerschaft beträgt derzeit 75%, der Anteil der mehrsprachigen Kinder ist aber höher. Im Schuljahr 2008/09 wuchs der Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund nochmals an, der mittlerweile bei über 90% liegt. Somit ist die Hauptschule an der Ridlerstraße eine der internationalsten Schulen in Bayern überhaupt, nachdem auch Schüler aus 32 unterschiedlichen Nationen die Einrichtung besuchen. Deshalb nennt sich die Ridlerschule im Westend auch die „EINE-WELT-SCHULE“.

 

http://www.hs-ridler.musin.de/index.html 





Hans Grässel

wurde am 8. August 1860 in Rehau geboren und war ein deutscher Architekt und Baubeamter in München. Unter anderem galt er auch als bedeutender Friedhofsarchitekt. Von 1877 bis 1881 studierte Grässel Architektur an der Technischen Hochschule München. Im Anschluss daran war er zunächst von 1881 bis 1885 als Staatsbaupraktikant in Nürnberg und Bad Kissingen tätig, bevor er 1885 die Prüfung für den Bayerischen Staatsbaudienst ablegte. Danach war er bis 1886 Mitarbeiter im Büro von Georg von Hauberrisser. Ab 1886 bis 1888 war er im Staatsbaudienst beim Königlichen Landbauamt München angestellt, wurde 1888 Bezirksingenieur der Lokalbaukommission, 1890 Bauamtmann für Hochbau und 1900 Stadtbaurat am Stadtbauamt München, ab 1920 bis 1928 dann Stadtbaudirektor von München. Von 1912 bis 1930 war Grässel außerdem Dozent an der Technischen Hochschule München. Für München entwickelte er ein dezentrales Friedhofskonzept. Er verfasste darüber hinaus zahlreiche Schriften über die Münchner Architektur und die Friedhofsgestaltung. Bereits 1914 hatte er erste Pläne für den Bau einer U-Bahn in München.

Als Stadtbaudirektor ließ er Fotografien von Gebäuden anfertigen, die abgerissen werden sollten, um so die alte Bausubstanz Münchens zu dokumentieren. 1999 erschien eine Sammlung dieser Bilder in Buchform.

Grässl starb am 10. oder 11. März 1939. Sein Leichnam wurde auf dem Waldfriedhof in München (Alter Teil) in einem Sondergrab gegenüber der Aussegnungshalle beigesetzt.

Carl Paul Gottfried Ritter von Linde

geboren am 11. Juni 1842 in Berndorf, war ein deutscher Ingenieur, Erfinder und Gründer des heute internationalen Konzerns Linde AG. Er verstarb am 16. November 1934 in München.

 

Mehr Informationen unter:

http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_von_Linde

Die Ridler waren eine der einflussreichsten Patrizierfamilien Münchens. Sie sind im Jahr 1295 erstmals urkundlich erwähnt und waren seit ihrem ersten Auftreten bis ins 18. Jahrhundert im Münchner Stadtrat vertreten.





BildungsLokal

Schwanthalerhöhe

 

Ligsalzstraße 2

(Ecke Westendstraße)

 

 

Mit den BildungsLokalen werden in ausgewählten Stadtteilen der Stadt die Ziele des Bundesprogramms "Lernen vor Ort" umgesetzt, um die Bildungsbeteiligung über alle Gesellschaftsschichten und Altersgruppen hinweg zu fördern, Beschäftigungsfähigkeit zu stärken, Bildungsübergänge zu verbessern und erfolgreiche Bildungsbiografien zu gestalten. Die BildungsLokale verstehen sich als Lernwerkstatt für Alt und Jung, in der individuelle Bildungsberatung angeboten wird und die für jedermann offen steht.

 

Telefon:

0049 (0)89 / 500 28 - 130 (Bildungsmanagement)

0049 (0)89 / 500 28 - 749 (Bildungsberatung)

E-Mail: s.waizerfichtl@muenchen.de
 
Öffnungszeiten:

Montag 14 - 18, Dienstag 9 - 13, Mittwoch geschlossen, Donnerstag 13-17, Freitag 9 - 13  und nach Vereinbarung



 
mhmk
Macromedia Hochschule
für Medien und Kommunikation
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Die MHMK ist die größte private Medienhochschule. Durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst staatlich anerkannt, erhalten die Absolventen der MHMK einen bayerischen Hochschulabschluss.

Gollierstraße 4



Telefon 0049 (0)89) / 544 151-0


E-Mail: info.muc@macromedia.de

 

Mehr Informationen unter:

http://www.macromedia-fachhochschule.de/



Bayerische

Verwaltungsschule (BVS)

 

Die BVS wurde 1920 gegründet.

Träger der Körperschaft des öffentlichen Rechts sind der Freistaat Bayern, die bayerischen Gemeinden, Landkreise und Bezirke. Diese Träger nehmen ihre Rechte durch ihre Vertreter im Verwaltungsrat wahr.

 

Die BVS ist zuständige Stelle für die Ausbildung zum/zur Verwaltungsfachangestellten, Fachangestellte für Bürokommunikation, Fachangestellte für Bäderbetriebe, Fachkraft für Abwassertechnik, Fachkraft für Wasserversorgungstechnik, Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft und Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice in Bayern.

 

Darüber hinaus ist die BVS zuständig für die fachtheoretische Ausbildung und Prüfung im mittleren nichttechnischen Verwaltungsdienst im Freistaat Bayern.

 

Die BVS offeriert außerdem ein sehr breit gefächertes Fortbildungsangebot für die Bediensteten der öffentlichen Verwaltung.

 

Ridlerstraße 75



Telefon 0049 (0)89) / 540 57-0



E-Mail: info@bvs.de
 

www.bvs.de

 

Bitte beachten Sie:
Ab 7. Januar 2013 finden alle für das Jahr 2013 für den Veranstaltungsort BVS-Bildungszentrum München geplanten Lehrgänge und Seminare im BVS-Bildungszentrum München, Im Sirius Business Park, Gebäude 6415, Rupert-Mayer-Straße 44, 81379 München statt. Grund dafür sind umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Außenfassade am Standort in der Ridlerstraße. Die Geschäftsstelle der BVS finden Sie weiterhin in der Ridlerstraße an.

 



 

Berufliche Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft bfz gGmbH




Ridlerstraße 73

 

Tel: 0049 (0)89 / 54 01 52 - 0

 

Informationen zum Angebot unter: www.bfz.de



 

TÜV SÜD Akademie GmbH

- Hauptsitz -

 

TÜV SÜD Akademie ist bundesweiter Ausbildungs- und Weiterbildungspartner für Industrie, Handel, Gewerbe und Dienstleistung. Mit Seminaren, Lehrgängen und Trainings zu aktuellen Themen aus den Bereichen Management und Technik trägt die TÜV SÜD Akademie zur Qualifikation von Führungskräften und Mitarbeitern bei. Mit internationalen Tagungen und Kongressen unterstützt die TÜV SÜD Akademie GmbH den Fachaustausch auf Expertenebene.





 

Westendstraße 160

 

Tel. 0049 (0)800 /  888 4444

 

Informationen unter: www.tuev-sued.de/akademie_de



 

TÜV NORD Akademie GmbH

- Niederlassung Bayern -

Die TÜV NORD Akademie ist eines der großen Bildungsunternehmen in Deutschland. Schwerpunkte sind Qualifizierungen in den Bereichen Qualitätsmanagement, Unternehmensführung, Technische Sicherheit, Umweltschutz, Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie Logistik.

 

Barthstr. 14 ("Rondo")

 

Tel. 0049 (0)89 /  99 88 699-0

 

Informationen unter:

http://www.tuev-nord.de/de/Berufliche_Weiterbildung_Seminare_in_Muenchen_Bayern_8888.htm