Augustiner-Bräu (gegr. 1328 - älteste Brauerei Münchens)

 

 

Der Augustinerorden braut seit 1328 Bier in München, zunächst fast 500 Jahre lang im Kloster nahe dem Dom. Erst nach der Säkularisierung 1803 und der darauf folgenden Privatisierung zog Augustiner-Bräu 1817 in die Neuhauser Straße, wo heute noch das bekannte Stammhaus steht (Fußgängerzone ggü. Bürgersaalkirche).

 

1829 übernahm die Familie Wagner den Betrieb, welcher 1885 in das Kellerareal an der Landsberger Straße verlegt wurde. Im zweiten Weltkrieg erlitt die Brauerei sehr schwere Schäden, aber Dank liebevoller Restaurierung erstrahlt die denkmalgeschützte Backsteinfassade wieder in alter Pracht.

 

 

 

 

Landsberger Straße 31-35

www.augustiner-braeu.de



 

Augustiner-Bräustuben

 

Landsberger Straße 19

 



Tel. 0049 (0)89 / 50 70 47

 

E-MAIL: buero@braeustuben.de

 

http://www.braeustuben.de

 

 



Hebauffeier für den Lagerkeller 41 am 18.08.2014

Das Richtfest (Hebauffeier) wird gefeiert, wenn der Rohbau eines Gebäudes fertiggestellt und der Dachstuhl errichtet bzw. das Dach erstellt ist. Bei der Hebauffeier für den "Lagerkeller 41" war das Dach zweckmäßigerweise noch nicht fertiggestellt, denn die riesigen Bier-Lagertanks werden erst später mit einem Kran in das Gebäude einschweben. Dies tat der Feier jedoch ansonsten streng traditionell ausgerichteten Feier keinen Abbruch:

 

November 2014 -

Einheben der Lagertanks in den neu errichteten Lagerkeller 41

 

Die neuen Lagertanks wurden an mehreren Wochenenden im Spätherbst 2014 jeweils in den Nächten von Samstag auf Sonntag per Schwertransport an der Landsberger Straße, die für diese Arbeiten jeweils gesperrt werden musste, angeliefert.

 

Der neu errichtete Lagerkeller 41 wurde an der Westendstraße, also auf der Rückseite der Brauerei, errichtet. Für ihn mussten drei Wohnhäuser mit nicht erhaltenswerter Bausubstanz weichen; für diese Wohnhäuser wurde an anderer Stelle in der Stadt Ersatzwohnraum errichtet in einem größeren Umfang als jener, welcher durch den Abbruch verloren ging.

 

Nachdem die sehr schmale Westendstraße nicht von den Schwertransporten angefahren werden konnten, mussten die Tanks mit der größten Kategorie transportabler Kräne von der Landsberger Straße über das Brauereigelände hinweg auf die Rückseite zur Westendstraße hin gehoben werden:

Erst nach Abschluss der Einbringung der Tanks in den Lagerkeller 41 kann dessen Bau durch Errichtung des Dachstuhls abgeschlossen werden. Vor diesem Hintergrund fand die Hebauffeier bereits im August 2014 statt (siehe oben).

 

Wir danken Herrn Stefan Hohenleitner - Leiter Produktionstechnik bei der Augustiner-Bräu Wagner KG - an dieser Stelle ausdrücklich für die Überlassung der Fotos und wünschen einen allzeit reibungslosen Produktionsablauf.

 

 

Aufstellen des Maibaumes 2011

 

Der Bezirksausschuss Schwanthalerhöhe (BA 8) lud zusammen mit der Edith-Haberland-Wagner-Stiftung (Mehrheitseigentümerin der Augustiner-Brauerei) alle Bürger und Bürgerinnen am Sonntag, 1. Mai 2011, um 15 Uhr zum festlichen Aufstellen des Maibaums im Biergarten am Bavariapark ein.

 

Während der BA 8 den Baum finanziert hat, kümmerte sich die Edith-Haberland-Wagner-Stiftung insbesondere um die handgeschmiedeten Eisenbeschläge und die handbemalten Tafeln, auf denen die verschiedenen Zünfte zu sehen sind. Der Baum selbst stammt aus dem Wald eines Bauern in Sauerlach (Landkreis München).

 

Damit der Maibaum nicht - gemäß uraltem Brauch - gestohlen wurde, beauftragte der BA 8 die wegen über 50 zum Teil spektakulären Maibaumdiebstähle berühmt berüchtigten Unterbrunner Burschen (Landkreis Starnberg) mit dessen Bewachung; er dürfte damit der 2011 bestbewachte Maibaum Bayerns gewesen sein.

 

In einem feierlichen Akt wurde der neue, 29 Meter hohe Maibaum schließlich aufgestellt:

 

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Aufstellen des Maibaumes 2016

(c) Lothar Kestler (teilw.)

 

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Schäfflertanz 2012

 

Der Schäfflertanz ist ein Zunftttanz der Schäffler (Fasshersteller), ursprünglich nur in München, die zu Musik festgelegte Figuren tanzen. Ab 1830 verbreitete sich der Brauch durch wandernde Schäfflergesellen auch im Rest Altbayerns (Ober- und Niederbayern, Oberpfalz). Der Legende nach wurde der Tanz in München erstmals 1517 am Ende einer Pestepidemie aufgeführt, um die Bevölkerung, die sich aufgrund der Pest kaum mehr auf die Straße traute, wieder Lebensmut beizubringen. Erstmalig nachgewiesen ist der Münchner Schäfflertanz für das Jahr 1702. Die Legende, die ihn mit der Pest in Verbindung bringt, ist vermutlich im 19. Jahrhundert entstanden, denn es wird bezweifelt, dass es 1517 in München überhaupt eine Pestepidemie gab, da das Sterberegister für dieses Jahr keine pesttypisch hohen Todesraten aufweist. Der ursprüngliche Aufführungsturnus ist unklar. Seit 1760 wird das Schauspiel alle sieben Jahre – so auch nunmehr in 2012 – zur Faschingszeit aufgeführt. Die Wohl berühmteste Aufführung des Schäfflertanzes ist jene des Glockenspiels im Turm des neuen Münchner Rathauses.

 

Auf Grund des großzügigen Engagements des Autohauses Johann Häusler GmbH & Co.KG fand der Brauch des Schäfflertanzes auch auf der Schwanthalerhöhe, wo bis in die 1970er Jahre die Faßproduktion eine große Tradition hatte, seine Fortsetzung.

 

Am 14. Januar 2012 konnten die Stadtbezirksbewohner im Hof des Autohauses der Tanzaufführung beiwohnen:

 

Schäfflertanz 2012 Offizielle Postkarte zum Schäfflertanz München 2012 - (c) Fachverein der Schäffler Münchens