Bavaria mit Ruhmeshalle

 

... das Wahrzeichen des 8. Stadtbezirks ist vielen Besuchern Münchens wohlbekannt, denn zu Füßen der Bavaria findet seit 1810 das weltberühmte Oktoberfest statt.



 





Die Ruhmeshalle auf der Anhöhe der Theresienwiese entstand 1843 bis 1853 im Auftrag König Ludwigs I. von Bayern als Ehrentempel für bedeutende bayerische Persönlichkeiten, die sich um ihr Land, um Wissenschaft und Kunst, verdient gemacht hatten. Im Inneren der von Leo von Klenze entworfenen dreiflügeligen Säulenhalle wurden die Büsten aufgestellt, eine Tradition, die seit 1966 fortgesetzt wird.

Leo von Klenze (* 29. Februar 1784 im „Bocla“, der alten Gerichtsstätte von Immenrode - dem heutigen „Buchladen“ -  bei Schladen in Niedersachsen; † 27. Januar 1864 in München; eigentlich Franz Karl Leopold von Klenze) gilt als einer der bedeutendsten klassizistischen Architekten. Für Ludwig I. von Bayern errichtete er eine Reihe bedeutender Bauwerke - dabei stets im Wettstreit mit seinem architektonischen "Erzrivalen" Friedrich von Gärtner. Klenzes Grab befindet sich auf dem Alten Südfriedhof.



 

 

 

Der Guss des von Ludwig Schwanthaler entworfenen und 18,52 Meter hohen Standbildes der Bavaria wurde von Ferdinand von Miller durchgeführt und galt seinerzeit als technische Meisterleistung. Im Kopf der begehbaren Statue befindet sich eine Aussichtsplattform. Dem Schöpfer der Bavaria verdankt unser Stadtbezirk seinen Namen.

 

  



 

Ferdinand Miller, ab 1851 von Miller (* 18. Oktober 1813 in Fürstenfeldbruck; † 11. Februar 1887 in München) war ein bayerischer Erzgießer und schuf als Inspektor der Königlichen Erzgießerei in München die Statue der Bavaria. Er war Mitbegründer des Bayerischen Kunstgewerbevereins, ab 1869 Mitglied des Bayerischen Landtags und ab 1874 Abgeordneter des Deutschen Reichstags.

 



 

 

Ludwig I., König von Bayern (* 25. August 1786 in Straßburg; † 29. Februar 1868 in Nizza), entstammt dem Hause Wittelsbach. Er folgte seinem Vater Maximilian I. nach dessen Tod im Jahre 1825 auf den bayerischen Thron und dankte im Revolutionsjahr 1848 zugunsten seines Sohnes Maximilian II. ab.

 

 

 

 



 

 

 

Theresienhöhe 16

 



April - 15. Oktober: täglich 9-18 Uhr geöffnet

(16.Oktober - März geschlossen)

 

Deutsches Museum - Verkehrszentrum

 

"Mobilität und Verkehr – Autos, Eisenbahnen und alles was uns bewegt"

 

 

Mit dem Umzug des Messegeländes nach München-Riem wurden die drei historischen Hallen des Ausstellungsparkes nach umfangreichen Restaurierungs- und Umbauarbeiten frei für die heutige Nutzung als Verkehrsmuseum (eröffnet im Mai 2003).



Der im Zuge der zwischenzeitlichen Messenutzung abgebrochene, ursprüngliche Haupteingang (Halle 1) wurde nachträglich in den Jahren 2010/2011 nach historischen Vorbild und angepasst an die heutigen Anforderungen mit modernen Stilelementen behutsam rekonstruiert. Seit seiner Wiedereröffnung am 27.10.2011 ersetzt er den seit 2003 genutzten Eingang der Halle 3.

 

 

Die drei historischen Hallen

hatte ursprünglich 1907 Wilhelm Bertsch (*1865 in München, † 7. Februar 1916 in München; Leiter des Münchner Städtischen Bauamtes) entworfen; sie wurden ein Jahr später als Ausstellungshallen eröffnet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf 12.000 Quadratmetern werden zahlreiche Fahrzeuge, unter anderem Kraftfahrzeuge, Lokomotiven, Reisezugwagen, Fahrräder und Straßen-, U- und S-Bahnen gezeigt.

 

 

Außerdem gibt es laufend Veranstaltungen und Sonderausstellungen, die auf der Homepage (siehe unten) abgerufen werden können.

 

 

 

 



 

 

Informationen unter:

http://www.deutsches-museum.de/verkehrszentrum/information







 

 

Am Bavariapark 5

 

tägl. 9-17 Uhr geöffnet

 

Tel.:  0049 (0)89 500 806 762
Fax:  0049 (0)89 500 806 501


 

 

 

 

 

 

 

Winterfestival

 

Blick von der Theresienhöhe auf das Winter-Tollwood-Festival

 

 

Das Tollwood-Festival findet halbjährlich im Olympiapark (Sommer) bzw. auf der Theresienwiese (Winter) statt.

Das erste Festival fand im Sommer 1988 im Olympiapark Süd statt. Auf dem ersten Festival traten vom 1. bis 11. Juli 1988 lokale Künstler wie Konstantin Wecker und die Biermösl Blosn auf. Erst ab 1991 kamen zunehmend internationale Interpreten hinzu.

Neben dem Sommer- gibt es seit 1991 auch ein Winterfestival. Das Festival findet auf rund 30.000 Quadratmetern statt und hat im Sommer ungefähr 900.000 Besucher, im Winter etwa 600.000. Die Finanzierung wird zu etwa 40 % über Eintrittskarten, zu rund 40 % über Mieteinnahmen der Standbetreiber und zu 20 % über Sponsorengelder ohne öffentliche Zuschüsse getragen. Charakteristikum des Festivals ist ein Drei-Säulen-Modell: Markt der Ideen, bio-zertifizierte Festivalgastronomie sowie ein Kulturprogramm aus Musik, verschiedenen Theaterformen, Performances und Bildender Kunst. Das Festival bietet ein breites musikalisches Spektrum von Rock, Liedermachern, Jazz, Blues, daneben finden Thaeteraufführungen und artistischen Vorstellungen statt. Seit 1988 werden bei jedem Festival unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte gesetzt. Der Anspruch der Organisatoren ist es, ein kulturelles Angebot von Musik, Theater, Kabarett und Kunst mit ökologischem Bewusstsein zu verbinden. Dabei findet ein Großteil der kulturellen Veranstaltungen bei freiem Eintritt statt.

Das Winter-Tollwood startet kurz vor dem ersten Adventssonntag und hat einen eigenen (alternativen, also nicht klassischen) Weihnachtsmarkt, der bis 23. Dezember dauert. Die Kulturveranstaltungen finden bis inklusive Neujahr statt. Das Programm besteht aus Theater, dem „Markt der Ideen“ und dem Weltsalon. Der Weltsalon will eine Plattform für soziale und ökologische Themen sein mit den Schwerpunkten Faszination Erde, Umweltschutz und soziales Engagement. Hier sprachen in den letzten Jahren unter anderem Ernst Ulrich von Weizsäcker, Amy Goodman, Bob Geldof, Edgar Reitz und Arves Fuchs. Traditionell klingt das Winterfestival mit der Tollwood-Silvesterparty und dem Mitternachtswalzer auf der Theresienwiese aus.

 

Weitere Informationen unter: http://www.tollwood.de

 



Bilder vom Winter-Tollwood 2012

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Bayerisches

Zentral-Landwirtschaftsfest

(ZLF)

Das Bayerische Zentral-Landwirtschaftsfest (ZLF) findet als Landwirtschaftsausstellung (seit 1996 alle vier Jahre) in München auf der Theresienwiese parallel zum Oktoberfest statt. Vor 1996 fand die Ausstellung im dreijährigen Rhythmus statt. Schwerpunkte sind die Landwirtschaft, die Land- und Forsttechnik ... 

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Die Entstehung des Zentral-Landwirtschaftsfestes und des Oktoberfests geht auf ein Pferderennen anlässlich der Hochzeit des bayerischen Kronprinzen Ludwig mit Therese von Sachsen-Hildburghausenim Jahr 1810 zurück. Zum Abschluss der mehrtägigen Hochzeitsfeiern wurde für die Münchner Bürger vor der Stadt ein großes Pferderennen veranstaltet. Dieses Pferderennen fand beim Volk so großen Anklang, dass es in den folgenden Jahren wiederholt wurde.

Dabei veranstaltete der "Landwirtschaftliche Verein" schon 1811 ein "Nationalfest" mit Pferderennen, Viehmarkt und Nutzviehprämierung. Maximilian I. Joseph persönlich überreichte die Auszeichnungen und wertete damit den Bauernstand erheblich auf.

Dies war die erste Landwirtschaftsausstellung im deutschsprachigen Raum. Im folgenden Jahr etablierte sich der Name "Centrallandwirtschaftsfest". Anfangs war es eine reine Viehausstellung, die sich aus dem Pferderennen entwickelt hat. Später kam die Landtechnikschau dazu.

Das ZLF ist bekannt für seine agrartechnischen Innovationen. So wurden zum Beispiel 1864 Justus von Liebigs Versuche zum Kartoffelanbau gezeigt und 1877 zum ersten Mal die Sojabohne und der Anbau von Moos- und Moorbeeren aus Amerika demonstriert. Bedingt durch Kriegsgeschehnisse und die Umstellung auf einen längeren Abstand der Feste von einjährig, dann auf dreijährig und seit 1996 vierjährig. Im Jahr 2012 fand nach über 200 Jahren das 125. Zentral-Landwirtschaftsfest als Jubiläumsfest statt

Seit 1949 wird die Veranstaltung vom Bayerischen Bauernverband durchgeführt.

 

Quelle: Wikipedia