In den städtischen öffentlichen Grünanlagen gilt die Grünanlagen-satzung vom 12. August 1991. Ihr Geltungsbereich umfasst alle von der Stadt angelegten und unterhaltenen Erholungs-, Freizeit-, Sport- und Spielflächen, Freibadgelände, Liegewiesen und Kinderspielplätze.

Die von allen zu beachtende Grundregel der Grünanlagensatzung lautet:
 
"Die Benutzer haben sich in den Grünanlagen so zu verhalten, dass kein anderer gefährdet, geschädigt oder mehr als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird." 
 
Für Hundehalter sind folgende Bestimmungen besonders wichtig, für deren Einhaltung sich alle anderen Schwanthalerhöher bedanken:

Das Freilaufenlassen und Mitführen von Hunden ist in den Grünanlagen generell erlaubt. Ausgenommen sind jedoch Kinderspielplätze, Spiel- und Liegewiesen, Zieranlagen und Biotope. In diesen Bereichen dürfen Hunde nur an der kurzen Leine auf den Wegen mitgeführt werden.

 

 



Sie erkennen diese "Verbotszonen" an den dort aufgestellten grünen 50 bis 60 Zentimeter hohen Metallsäulen (Poller).







Das Verunreinigen der Grünanlagen durch Hundekot ist verboten. Sie müssen deshalb das Häufchen Ihres Vierbeiners entfernen – sei es mit einer Zeitung oder mit einem Papiertaschentuch oder mit einem der Geräte, die der Fachhandel speziell zur Hundekotbeseitigung anbietet. In letzter Zeit ist hier eine "positive Wende" festzustellen, denn die meisten Hundehalter halten sich daran.

Vergelt's Gott!

 

 

(c) Plakat: Stadt Wien

 

 

Georg-Freundorfer-Platz

 

Der Georg-Freundorfer-Platz wurde nach dem Wegzug der gegenüber gelegenen Messe München in die Neugestaltung des dadurch freigewordenenen Areals mit einbezogen. Ursprünglich bestand der Südteil des Platzes aus einer Trambahn-Wendeschleife (im Bild links), die aber seit Einstellung der Trambahnlinie 26 im Jahr 1993 nicht mehr genutzt wurde:

Der Bezirksausschuss bezog 1998 die Bewohner des Stadtbezirks intensiv in die Planungen für die Neugestaltung mit ein. So konnten die Kinder und Jugendlichen bei einer "Lehmbaustelle" Ihre Wünsche äußern (Erhalt des vorhandenen Bolzplatzes, Klettergerüst) und auch der Wunsch der umliegenden Bewohner, aus Lärmschutzgründen den vorhandenen Baumbestand zu erhalten, fand Gehör. Umso erschreckender 1999 das Ergebnis des im Stadtrat ausgelobten Gestaltungswettbewerbs; verwirklicht wurde schließlich der 3. Preis des Gestaltungswettbewerbs, der sich als einziger der ersten zehn Preisträger am Ausschreibungstext und damit den Wünschen der Bewohner orientierte. 

Nach Abschluss der Umgestaltung wurde der Georg-Freundorfer-Platz schließlich zum besten Spiel- und Freizeitplatz Deutschlands gewählt und mit dem Stiftungspreis 2006 der Stiftung "Lebendige  Stadt" ausgezeichnet.



Einstimmig entschied die Jury, den Stiftungspreis 2006 an den Georg-Freundorfer-Platz im Münchener Westend zu vergeben. Nach Ansicht der Jury zeichnet sich der Platz durch eine großzügige und unverkrampfte Gestaltung aus, die diesen Freiraum zur Mitte des gesamten Stadtareals werden lasse.

Das Projekt ersetzt eine ehemalige Straßenbahnschleife durch großzügige

Rasen- , Spiel- und Sandflächen. Sitzmauern geben dem von dem Berliner Büro Levin Monsigny Landschaftsarchitekten entworfenen Konzept einen Rahmen.

Der Platz bietet allen Generationen einen angenehmen Ort zum Verweilen.

Es gibt Sitzgelegenheiten zum Lesen und Ausruhen, Sommerstockbahnen und Schachfelder sowie einen außergewöhnlichen Abenteuer-Klettergarten.

Nach Ansicht der Jury wird am Georg-Freundorfer-Platz wahr, was man sich vielerorts wünsche: „Einen authentischen Spiel- und Freizeitplatz, der nicht aufdrängend und einschränkend ist, der das Spielen und Verweilen ermöglicht und begünstigt – und das auf unaufdringliche Weise.“ (Stiftung Lebendige Stadt)



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Georg Freundorfer

wurde am 23. Juli 1881 in München (Schwanthalerhöhe) geboren. Er war Komponist und einer der bedeutendsten Zitherspieler.

Zunächst erlernte er den Beruf des Bierbrauers. Seine musikalische Laufbahn begann er als Jugendlicher mit Auftritten als Zithersolist. Bald stellten sich erste Erfolge als Duo zusammen mit dem Pianisten Bernhard Derksen ein; später trat Freundorfer dann mit einem kompletten Salonorchester auf. Seinem Geburtsort widmete Freundorfer den "Schwanthaler Höher Marsch", die - wenn man dies so bezeichnen will - Hymne unseres Stadtbezirks. Freundorfer lebte lange in der Westendstraße 24, bevor er 1912 nach Berlin übersiedelte. Hier wurde er mit Kompositionen wie "Der Weg zum Herzen" und "An der schönen grünen Isar" sowie zahlreichen Radiokonzerten zu einem der beliebtesten Unterhaltungskünstler der 1920er und 1930er Jahre.

Außerdem widmete er dem Obersalzberg während der NS-Zeit den Marsch "Gruß an Obersalzberg" (heute: "Gruß an Oberbayern"). Im Winter 1940 stürzte Freundorfer nach einem Konzert auf einer vereisten Treppe und erlag wenig später am 18. Dezember 1940 seinen schweren Verletzungen. Er wurde in einem Urnengrab auf dem Bamberger Friedhof beigesetzt.



 

Bauernmarkt

 

Jeden Donnerstag von 10.00 bis 18.00 Uhr

 

Infos unter: http://www.muenchner-bauernmaerkte.de/

 



 

Gollierplatz



Der Zugezogene spricht den Namen "Gollier" französisch aus. Das klingt sehr elegant, ist aber leider total falsch, denn der Platz trägt seit seiner Anlage im Jahr 1897 ebenso wie die gleichnamige Straße den Namen einer vermutlich bereits 1318 erloschenen Münchner Patrizierfamilie.

 

Der Gollierplatz verläuft parallel zur Gollierstraße zwischen der Bergmann- und der Trappentreustraße; die Gollierstraße wird hier durch den Vorplatz der Kirche St. Rupert unterbrochen.



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Quartiersplatz Theresienhöhe ("Bahndeckel")

Ein besonderes Projekt:

"Eine öffentliche Grünfläche als bespielbare Landschaftsskulptur"



ist der zentrale Platz des neuen Wohnquartiers südlich des Bavariaparks. Er wurde im Jahr 2010 auf einer Fläche von 1,6 ha fertiggestellt. 

Zuvor musste erst der „Bahndeckel“, eine Stahlbetonbrücke der frühen 1980er Jahre über der Bahnlinie München-Rosenheim saniert werden. Dieser erste vorbereitende Bauabschnitt begann im April 2008 (Kostenpunkt ca. 5,4 Millionen Euro). Da die Betonplatte (50 Meter breit, 300 Meter lang) nur begrenzt belastbar ist, war ein Auftragen großer Erdmassen als Voraussetzung für eine Bepflanzung mit großen Bäumen nicht möglich. Dies war auch der Grund, dass bei der Gestaltung der modellierten Landschaft überwiegend Leichtbaustoffe zur Anwendung kamen. Der Quartiersplatz Theresienhöhe wurde am 12. Juni 2010 für die Bevölkerung geöffnet.



 

Kazmairwiese

 

Sie liegt zwischen Ridler- und Kazmairstraße sowie zwischen Astallerstraße

und Gießerweg und wird tagsüber als Schulsportanlage genutzt, steht aber

am späteren nachmittag und abends sowie am Wochenede im Rahmen der "Schulhoföffnung" der Öffentlichkeit zum Basketball- und Fußballspiel zur Verfügung. Zugang über Astallerstr. 31.

 

Der Ratschronist Jörg Kazmair war ab 1386 im Rat der Stadt München tätig und bis zu seinem Tod mehrmals Bürgermeister dieser Stadt.

Während der großen Bürgerunruhen von 1397 und 1403 musste er selbst fliehen und verlor - wie viele andere angesehene Münchner Patrizier - sein gesamtes Vermögen. Jörg Kazmair verstarb am 5. März 1417.

(Quelle: Wikipedia)

 

Spielplatz am Gießerweg

(Ecke Kazmairstraße)

 

 

Rosengarten St. Benedikt

 

 

Auf der Rückseite von St. Benedikt am Verbindungsweg von der Westendstraße 66a zur Landsberger Straße 45a befindet sich ein Kleinod der Entspannung, nämlich ein Rosengarten, der formal angelegt ist mit kleinen Buchshecken, die die Lavendelbeete umsäumen: 

 

Kinderspielplatz am Petra-Moll-Weg



 

 

 

nur für

Kinder

unter

14 Jahren

 

Heimeranplatz



Die Grünanlage entstand im Rahmen der Oberflächenneugestaltung

nach dem Bau der U-Bahn (1984).

 

Cirkuswiese

 

 

 

ggü. Theresienhöhe 5

(XXXLutz, Toys"R"Us)

 

Grünflache an der Feuerwache 3



 

 

Rechts neben der Feuerwache 3 befindet sich eine kleine Grünanlage, die von zwei mächtigen Kastanien beschattet wird.

 

 

 

 



 

 

Neben den Sitzbänken befindet sich auch ein kleiner Sandspielplatz, der von einem Skulpturenzaun eingefasst ist:

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Zu der Anlage gelangt man auch von der Kazmairstraße aus: zwischen Hausnummer 21 und 23 führt ein kleiner Weg dorthin. Im Rahmen der Überplanung des Grundstücks Kazmairstraße 23 stellte sich heraus, dass der Weg nicht im Grundbuch gesichert war; der Bezirksausschuss 8 rang der Stadt München die Zusicherung ab, dass dies im Falle eines Verkaufs des Grundstücks Kazmairstraße 23 erfolge, damit den BürgerInnen diese Abkürzung erhalten bleibt.



 

Theresienwiese

 

 

Die Theresienwiese gehört (im Gegensatz zur Hangkante mit Bavaria und Ruhmeshalle) bereits zum 2. Stadtbezirk (Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt).

Da die Stadtverwaltung die Theresienwiese regelmäßig bei der Berechnung des Grünflächenanteils anteilig auch dem 8. Stadtbezirk zurechnet, ist sie nachfolgend auch hier erwähnt:

 

Die Theresienwiese umfasst 42 ha. Sie wird von West nach Ost von der nur für Fußgänger und Radfahrer zugänglichen Matthias-Pschorr-Straße durchschnitten, deren westlicher Abschluss die Bavaria und östlicher Abschluss der Esperanto-Platz ist.

 

Benannt wurde die Theresienwiese nach Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen, der Gemahlin des bayerischen König Ludwig I.  

 

Geburt des Freistaats

 

Am 7. November 1918 kam es auf der Theresienwiese zu einer großen Kundgebung gegen den Ersten Weltkrieg mit etwa 60.000 Teilnehmern, die unmittelbar danach zum Sturz von König Ludwig III. führte. Aus dieser Demonstration heraus gelang es Kurt Eisner, wie er selbst mehrmals betonte, mit einer kleinen Schar von Mitstreitern und Sympathisanten „das alte Bayern aus den Angeln zu heben“. In der selben Nacht formulierte er seinen Aufruf „An die Bevölkerung Münchens!“ mit dem Kernsatz „Bayern ist fortan ein Freistaat“.

 



Messe von Papst Johannes Paul II am 19.11.1980

 

Tischtennis(platten)



 

 

Gollierplatz

(Westseite)

 

 

Georg-Freundorfer-Platz

(Nordseite)

 

 

Gießerweg /

Ecke Kazmairstraße