Aus der Naturdenkmal-Verordnung der Landeshauptstadt München:



Die in der Landeshauptstadt München in der Liste der Naturdenkmäler aufgeführten Einzelschöpfungen der Natur werden als Naturdenkmäler unter Schutz gestellt. Sie sind zu schützen, da ihre Erhaltung insbesondere wegen ihrer hervorragenden Schönheit und ihrer ökologischen, wissenschaftlichen, volks- und heimatkundlichen Bedeutung im öffentlichen Interesse liegt.



Nach Art. 9 Abs. 4 BayNatSchG (Bayerisches Naturschutzgesetz) ist es verboten, die Naturdenkmäler nebst der geschützten Umgebung ohne Genehmigung zu entfernen, zu zerstören oder zu verändern. Insbesondere sind alle Maßnahmen verboten, die geeignet sind, die Naturdenkmäler unmittelbar zu schädigen oder deren Aussehen zu beeinträchtigen, zum Beispiel durch Anbringen von Aufschriften, Abgrabungen, Lagerungen von Baumaterialien, Abladen von Schutt, Errichten von Verkaufsbuden, Bänken und Zelten, ferner durch Anbringen von Drahtleitungen oder Vorrichtungen hierzu.

Bei Baumdenkmälern ist insbesondere verboten das Ausästen, das Abbrechen von Zweigen, das Verletzen des Wurzelwerkes oder jede sonstige Störung des Wachstums.

 

Nach Art. 52 Abs. 1 Nr. 3 BayNatSchG kann mit Geldbuße belegt werden, wer vorsätzlich oder fahrlässig ein Naturdenkmal ohne Genehmigung entfernt, zerstört oder verändert.

 

 

Für den 8. Stadtbezirk sind zwei Naturdenkmäler ausgewiesen:

 

 

 

Zwei der drei Rosskastanien (easculus hippocastanum) an der Bergmannstraße 34-36 / Ecke Tulbeckstraße (Nr. 1/8 der Naturdenkmalliste - "Straßenbildprägende vitale Bäume mit weitausladender geschlossener Krone")

 

und

 

eine Rosskastanie (easculus hippocastanum) in der Grünanlage des Gollierplatzes (Nr. 2/8 der Naturdenkmalliste - "Weit ausladender Baum, der

gegenüber den weiteren Bäumen deutlich und dominierend herausragt")