Kunst im öffentlichen (Straßen-) Raum

"street art" in der Bergmannstraße 21

und am XXXLutz-Block, Theresienhöhe 6

 

Informationen unter:

Kunst & Kultur

 

 

Sweet Brown Snail



Eigentlich handelt es sich bei dem ca. 4m hohen Kunstwerk um die 29-fache Vergrößerung einer Schnecke aus Ton, die als "Grusch" (bayer. für Nippes) an einem Kiosk verkauft wurde. Sie wurde von den US-amerik. Künstlern Jason Rhoades und Paul McCarthy gestaltet und 2002 auf dem Platz vor dem Deutschen Museum - Verkehrszentrum aufgestellt.

 

Die Skulptur nimmt auch bewusst Bezug auf die Ausstellungshallen des benachbarten Verkehrsmuseums: Die Schnecke steht in ironischem Gegensatz zum Traum von Geschwindigkeit, verkörpert aber gleichzeitig mit ihrem tragbaren Haus die ewige Sehnsucht nach unbegrenzter Mobilität.

 

Theresienhöhe 14a

Jason Fayette Rhoades (* 9. Juli 1965 in Newcastle, Placer County, Kalifornien; † 1. August 2006 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Künstler. Rhoades war bekannt für seine spektakulären Rauminstallationen und raumgreifenden Inszenierungen. (Bild: artloversnewyork.com)

Paul McCarthy (* 4. August 1945 in Salt Lake City, Utah) ist ein US-amerikanischer Performancekünstler, der zur Zeit in Los Angeles lebt und arbeitet. (Bild: New York Times)

 

 

 

Quelle: Wikipedia

 

Endlose Treppe



Einzige Treppe weltweit, auf der man ohne die Richtung zu wechseln hoch und wieder runter gehen kann!

 

 

 

 

 



 

Im Innenhof des Verwaltungsgebäudes der KPMG

Ganghoferstr. 29

 

 



Olafur Eliasson (* 5. Februar 1967 in Kopenhagen) ist ein dänischer Künstler isländischer Herkunft. Er lebt und arbeitet in Berlin sowie Kopenhagen. Eliasson beschäftigt sich vornehmlich mit physikalischen Phänomenen in der Natur wie Licht und Wasser, Bewegung und Reflexion. (Bild aus dem Film "the future of art", 2010)

 

Bayerische Zugspitzbahn

 

... hat die Schwanthalerhöhe mit zwei Lokomotiven bezwungen:

 

 

Mit einer sog. Tal-Lokomotive (AEG, Berlin, 1929), die vormals zwischen Garmisch-Partenkirchen und Grainau auf einer Strecke von 7,2 km mit 40-50 km/h unterwegs war ...

 

 

 

 

 

und einer Zahnrad-Lokomotive (AEG, Berlin, 1929), die von Grainau über den Eibsee zum Schneefernerhaus (Zugspitze) auf einer Strecke von 11,5 km (davon 4,5 km im Tunnel durch die Zugspitz-Nordwand) mit 9 km/h fuhr.



 

 

 

 

Die Lokomotiven mussten im ursprünglichen Einsatz auf einer Länge von 18,7 km bei bis zu 25% Steigung einen Höhenunterschied von 1945m überwinden und waren bis zum Jahr 2007 im Einsatz.

 

 

Theresienhöhe 14

 

Cafe "Marais"

Das Laden-Cafe "Marais" wurde 2006 eröffnet.

Es befindet sich in den Räumlichkeiten des ehemaligen Textilfachgeschäftes "Hans Mier", das schon lange geschlossen war (alteingesessene Schwanthalerhöher erinnern sich noch gut an die völlig ausgeblichenen Textilien in den Auslagen). Dem jahrzehntelangen "Dornröschenschlaf" sowie dem Eigentümer ist zu verdanken, dass das Ladengeschäft mit seiner Einrichtung aus den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts vollständig erhalten ist. Die heutige Nutzung sieht vor, dass der Cafe-Betrieb in das Inventar integriert ist, so dass Besucher u.a. in den Schaufensterauslagen die vorzüglichen französischen Kaffeehausprodukte genießen können.

 

Schwanthalerstraße / Ecke Parkstraße

 

Weitere Infos unter:

http://www.cafe-marais.de/



 

"das kleine Lächeln"

 

 

Wohnprojekt Ligsalzstraße 8

(südliche Brandmauer)



 

Grüner Moll-Block

 

über dem Hauseingang Anglerstraße 30 hat Leonhard Moll (1870-1945) wohl seine leidlichen Erfahrungen als Bauunternehmer in Stein meißeln lassen:

 

 

 

 

 

Sperrung der Hofeinfahrt "Kazmairstraße 56"

 

 

Diese Hofeinfahrt

ist für diverse Personen

und deren Fahrzeuge

gesperrt:

 

 

 

Persil-Schule

 

Auf dem ehemaligen Gelände der Henkel KG wurde in den Jahren 2004/2005 ein Büroneubau unter Einbeziehung der denkmalgeschützten „Persil-Schule“ errichtet, das von der AOK-Hauptverwaltung bezogen wurde.
 

 

Die Persil-Schule ist ein denkmalgeschütztes Bauwerk aus den 1950er Jahren. Ursprünglich diente sie der Firma Henkel zum Direktmarketing ihrer Waschmittel, insbesondere Persil.

Die erste Persil-Schule richtete die Firma Henkel bereits 1928 in Berlin ein; sie klärte Hausfrauen über Waschmethoden und den richtigen Umgang mit Waschmitteln auf. Gleichzeitig trug sie zur weiteren Popularisierung der Henkel-Produkte bei. Nach dem Zweiten Weltkrieg griff Henkel das Konzept als Mittel zum Direktmarketing ihrer Produkte erneut auf. In fünf Städten in Deutschland, darunter auch München, wurden Persil-Schulen in eigens dafür errichteten Gebäuden gegründet. Zielgruppe waren nicht nur Hausfrauen, sondern auch Wäschereien und die Handelsvertreter von Henkel.

Die Persil-Schule in München wurde in den Jahren 1954 bis 1956 auf dem Gelände des Auslieferungslagers von Henkel gebaut. Das für die damalige Zeit ausgesprochen moderne Erscheinungsbild des Bauwerks sollte nicht nur einen Blickfang darstellen, sondern auch das moderne Image der zu vermarktenden Waschmittel unterstreichen, die klare Linienführung und Farbgestaltung den Eindruck von Sauberkeit vermitteln.

 

Das Gebäude der Persil-Schule steht an der Landsberger Straße 150-152

Das Bauwerk wurde nach einem Entwurf der Architekten Walter Köngeter und Ernst Petersen als Betonskelettbau errichtet. Köngeter und Petersen hatten bereits zuvor zahlreiche Bauten für die Firma Henkel errichtet, darunter eine Persil-Schule in Hamburg. Der freistehende zweigeschossige Bau mit stark vorkragendem Obergeschoss ist etwas gegen die Baulinie der Landsberger Straße zurückgesetzt. Zur Straßenfront hin ist die leicht geneigte Fassade des Obergeschosses auf ganzer Länge und Höhe verglast, bis auf eine Mosaikfläche in der linken Hälfte. Das Erdgeschoss ist zur Straße hin ebenfalls mit Schaufenstern ausgestattet. Die Rückfront ist auf beiden Etagen massiv ausgeführt; das Flachdach fällt von der Straßenfront dorthin leicht ab.

Das Fassadenmosaik an der Straßenfront zeigt ineinander verschränkte „H“s - Sinnbild für die Firma Henkel. Die Fassungen der mattierten Glasfenster auf der Rückseite wiederholen das Motiv in anderer Form.



 

Nach Aufgabe der ursprünglichen Nutzung beherbergte sie in den 1980er und 1990er Jahren einen Musikalienhandel. Der dann folgende Plan, das Gebäude abzureißen und die Baulücke entsprechend der angrenzenden mehrgeschossigen Blockrandbebauung zu schließen, konnte durch massive Intervention des Bezirksausschusses 8 verhindert werden, in deren Folge die Persil-Schule 1999 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Realisiert wurde 2004 bis 2005 schließlich ein Bürohaus, das zwar an die Nachbargebäude anschließt, die Persilschule aber rückwärtig u-förmig umschließt; es ersetzt das früher dort stehende Auslieferungslager der Firma Henkel.

Die renovierte Persil-Schule erhielt eine lobende Erwähnung im Münchner Fassadenwettbewerb 2005. Mieter im neuen Büroblock ist die AOK, der die ehemalige Persil-Schule wieder als Schulungsstätte dient.

 

Persilschule
Sanierungskonzept
persilschule.pdf
PDF-Dokument [4.4 MB]

 

 

Lothar Grassinger (*30.12.1954) ist der Architekt des Bürokomplex-Neubaus und Leiter der aufwändigen Restaurierung des Baudenkmals "Persilschule".

(seit 2008: Architekturbüro "Grassinger Emrich Architektur GmbH", München).   (c) http://www.ge-architekten.de/index.php

 

Walter Köngeter wurde am 6. Februar 1906 in Düsseldorf als Sohn des Industrie-Managers und DVP-Reichstagsabgeordneten Eugen Köngeter geboren. Er studierte Architektur an der Technischen Hochschule Stuttgart. Nach der Diplom-Hauptprüfung 1930, seiner Promotion zum Dr.-Ing. 1931 mit einer städtebaulichen Arbeit über Paris und einem Studienaufenthalt in den Vereinigten Staaten arbeitete er für kurze Zeit als Assistent bei Paul Bonatz und ab 1935 als Architekt in seiner Geburtsstadt Düsseldorf. Mit dem Architekten Ernst Petersen, einem Schwiegersohn des Unternehmers Hugo Henkel, gründete er dort das Büro "Petersen und Köngeter". In Zusammenarbeit mit Petersen entstanden später die meisten von Köngeters Bauten, viele im Auftrag der Firma Henkel. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Köngeter Stadtrat in Düsseldorf und Leiter des dortigen Baudezernats. Im Oktober 1947 wurde er als außerordentlicher Professor an die Düsseldorfer Kunstakademie berufen, 1952 zum ordentlichen Professor für Baukunst ernannt.

Ernst Petersen wurde am 6. Juni 1906 in Freiburg im Breisgau geboren;   er studierte zunächst Naturwissenschaften, dann auch Architektur in München und Stuttgart. Das naturwissenschaftliche Studium beendete er 1931 mit der Promotion zum Dr. phil. Zeitweise arbeitete Petersen bei Clemens Holzmeister in Ankara beim Aufbau der neuen türkischen Hauptstadt. Anfang der 1930er Jahre folgte eine kurze Tätigkeit am Kaiser-Wilhelm-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf. Ab 1935 arbeitete er zusammen mit Walter Köngeter im Düsseldorfer Büro "Petersen und Köngeter". Die Architektengemeinschaft bestand bis 1942 und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgenommen. Petersen war mit Hugo Henkels Tochter Elisabeth verheiratet. Die meisten Aufträge erhielt Petersen daraufhin von der Firma Henkel, für die er nach dem Zweiten Weltkrieg mehrere Siedlungsprojekte verwirklichte. Von 1941 bis zu seinem Tod hatte er einen Sitz im Beirat bei Henkel, mit einer Unterbrechung von 1947 bis 1953 auch im Aufsichtsrat; in beiden Gremien war er stellvertretender Vorsitzender. Petersen verstab am 30. März in Ihringen.

 

Anette Brandhorst ist eine Tochter aus Petersens Ehe mit Elisabeth Henkel.

Zum Museum Brandhorst (Kunstareal München):



http://www.museum-brandhorst.de/

 



Persil ist eine Marke für ein Waschmittel des Henkel-Konzerns, benannt nach seinen ursprünglichen Hauptbestandteilen Perborat (Natriumperborat, als Bleichmittel) und Silikat (Natriumsilikat, als Schmutzlöser).

Mehr Infos zur über 100-jährigen Geschichte von Persil unter:

http://de.wikipedia.org/wiki/Persil

Quellen: Wikipedia