Römisch-Katholisch

 

Termine und Veranstaltungen der römisch-katholischen Kirchengemeinden im 8. Stadtbezirk entnehmen Sie bitte dem Aushang im Schaukasten am jeweiligen Kirchenportal, dem Aushang im Schaukasten am Pfarrheim (Gollierstraße 61) oder dem aktuellen Pfarrbrief:

 

http://www.pfarrverband-muenchen-westend.de/html/pfarrverbandbrief.html

 

 

 

Der Heilige Stuhl (Vatikan)



Informationen zum Heiligen Stuhl erhalten Sie unter:

 

http://www.vatican.va/phome_ge.htm

 



Erzbistum München und Freising

Informationen zum Erzbistum München und Freising erhalten Sie unter:



http://www.erzbistum-muenchen.de/default.aspx



 

 

Römisch-Katholische Pfarrkirche St. Rupert

 

 

Erbaut von dem berühmten Münchner Architekten und Baumeister Gabriel Ritter von Seidl. Zwischen 1901 (erster Spatenstich) und 1908 (Einweihung) entstand am Gollierplatz ein überkuppelter Zentralbau über quadratischem Grundriss, dessen vier Seiten von je einer halbrunden Konche abgeschlossen wurden. Stilistisch greift der repräsentative Bau die Formensprache romanisch-byzantinischer Vorbilder auf. Die Kirche beheimatet zwei der wenigen erhaltenen "Maerz-Orgeln" - siehe unten.

 

Kiliansplatz 1

http://www.pfarrverband-muenchen-westend.de/

 

  

Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands - Pfarrgruppe St. Rupert:

http://kfd-westend.jimdo.com

 

Stamm St. Rupert der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg

http://www.rupert-scouts.de/

 



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Glockengeläut von St.Rupert:

 

Es läuten die 5 Glocken h°-d'-e'-fis'-a' . Vier dieser Glocke stammen aus der Erdinger Glockengießerei Czudnochowsky und wurden 1951 (3+5) und 1960 (2+4) gegossen. Die große Glocke ist ein Werk der Münchener Glockengießerei Oberascher aus dem Jahre 1903.

 

http://www.youtube.com/watch?v=Jo2rfDISfZo


 

Der heilige Rupert von Salzburg (auch Hrodperht) wurde um 650 vermutlich in Worms geboren . Rupert (Hruodpert), der „Apostel Bayerns“, ist von hochadeliger Herkunft und steht in enger Verwandtschaft zum merowingischen Königshaus. Er wirkte Ende des 7. Jahrhunderts auf Ersuchen von Herzog Theodo II. als Bischof von Worm zunächst in der damaligen bayerischen Hauptstadt Regensburg und unterwies den Herzog und seine Gefolgschaft im „rechten“ katholischen Glauben.  Dann zog er weiter nach Salzburg. Er war der erste Bischof in Salzburg sowie der erste Abt des Stiftes St. Peter. Die stattliche Kirche, die Rupert zu Ehren des heiligen Petrus in Salzburg errichtete, lag auf dem Platz des heutigen Domes. Im Schutz der „Oberen Burg“ gründete der heilige Rupert 711/12 das Kloster Nonnberg, heute das weltweit älteste ununterbrochen bestehende christliche Frauenkloster. Rupert starb vermutlich am 27. März 718 - wahrscheinlich in Worms. Seine Gebeine ließ der heilige Virgil anlässlich der Einweihung des Neubaues des Salzburger Doms am 24. September 774 nach Salzburg überführen.

 

 



Gabriel Ritter von Seidl

 

Gabriel Seidl wurde am 9. Dezember 1848 in München geboren. Er studierte zunächst Maschinenbau an der Polytechnischen Schule München und arbeitete einige Zeit als Maschinentechniker in England. Dabei stellte er jedoch zunehmend fest, dass seine eigentliche Begabung auf dem Gebiet der Architektur lag und studierte schließlich an der Münchner Akademie Architektur (1870/71 unterbrochen von einem Kriegseinsatz als Freiwilliger). 1878 eröffnete er dann nach einem längeren Studienaufenthalt in Rom ein Atelier für Innendekoration. 1851 wurde Gabriel Seidl Mitglied des 1851 gegründeten Münchner Kunstgewerbevereins; dort fand er schnell die Wertschätzung der zugehörigen Künstlerkollegen. 1900 wurde Gabriel Seidl durch Verleihung des Bayerischen Kronenordens in den Adelsstand erhoben und 1908 zum Ritter des Ordens Pour le mérite für Wissenschaften und Künste ernannt. Im Künstlerhaus am Lenbachplatz gründete er 1902 den Isartalverein, um nach der Errichtung der ersten Kraftwerke der Isarwerke die weitere Zerstörung des Isartals durch Boden- und Bauspekulanten zu verhindern. Gabriel Ritter von Seidl verstarb 1913 in Bad Tölz. (Bildnachweis: Stadt Speyer)

 



 

Orgel von Franz Boergias Maerz

 

In St. Rupert befindet sich eine der wenigen erhaltenen großen Orgeln des münchner Orgelbauers Franz Borgias Maerz. Seine herausragende Bedeutung erhält das Instrument dadurch, dass es zudem eine der wenigen überlebenden Konzertsaal-Orgeln dieser Zeit ist; die Orgel wurde nämlich ursprünglich für den königlichen Odeon-Saal (heute Bayerisches Staatsministerium des Innern am Odeonsplatz) gebaut und war hier bis 1907 beheimatet. Die Klangschönheit der Orgel dokumentiert eindrucksvoll die Kunst Ihres Erbauers Franz Borgias Maerz, der an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert zu den führenden Instrumentenbauern seiner Zeit zählte. Der Orgel kommt somit eine herausragende Bedeutung als Denkmalorgel und somit als Stück münchner Musiktradition zu.

 

Franz Borgias Maerz wurde 1848 als Franz Borgias Nothwinkler in München geboren.
Nach dem Tod beider Eltern wurde der Knabe im Alter von drei Jahren von dem befreundeten Nachbarsehepaar Max und Maria Maerz adoptiert. Das Orgelbauhandwerk erlernte Franz Borgias Maerz in der Orgelbauwerkstatt seines Stiefvaters. Nach dessen Tode übernahm Franz Borgias Maerz ab 1879 den Betrieb. Der wirtschaftliche Aufschwung Münchens am Ende des 19. Jahrhunderts führte dazu, dass die bis dahin eher unbedeutende Orgelbauanstalt in der Landsberger Straße eine hervorragende Auftragslage verzeichnen konnte. Nach dem Bau der von Prinzregent Luitpold gestifteten Orgel für die Hofkirche der Wittelsbacher St. Kajetan ("Theatinerkirche") wurde Franz Borgias Maerz am 10. April 1905 zum königlichen Hoforgelbaumeister ernannt. 1910 verstarb er nach längerer Leidenszeit in München.

Das Schaffenswerk von Franz Borgias Maerz umfasst allein über 400 Orgelneubauten, 50 davon für die bayerische Landeshauptstadt. Durch den sich verändernden Zeitgeschmack und durch erhebliche Kriegsverluste sind die meisten Werke aus seiner Hand heute zerstört. Das Instrument in St. Rupert stellt daher als einzige erhaltene Maerz-Orgel dieser Größenordnung in München und als eines der wenigen Beispiele einer erhaltenen Konzertsaalorgel ein besonderes Klang- und Zeitdokument dar, das die Meisterschaft seines Erbauers noch heute bezeugt. Ein vergleichbares Werk aus
der Hand Maerz befindet sich erst wieder im Dom zu Augsburg.

 

Informationen zur Orgel und Konzertterminen:  

http://www.romantische-orgelmusik.de/

 

CD

An Organ Treasure -

The Munich Odeon Organ · Die Münchner Odeon-Orgel

 

Andreas Götz, Organ by F.B. Maerz, St. Rupert, Munich

  

 

Anton Bruckner: Vorspiel und Fuge c-Moll
Vinzenz Goller: Festpräludium in memoriam Anton Bruckner
Franz Liszt: Variationen über „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“
Josef Rheinberger: Orgelsonate Nr. 9 b-Moll op. 142

Max Reger:

Phantasie über den Choral „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ op. 52/2



 

 

Römisch-Katholische Pfarrkirche St. Benedikt



 

Die Pfarrkirche wurde 1878/80 von Johann Marggraf erbaut und am 23. Oktober 1881 dem Heiligen und Mönch Benedikt von Nursia geweiht. 1927 wurden die Seitenschiffe angefügt. St. Benedikt wurde im Zweiten Weltkrieg im Oktober 1944 von Bomben schwer beschädigt; nur der Turm entging der Zerstörung. Nach dem Wiederaufbau konnte 1950 der Gottesdienstbetrieb wieder aufgenommen werden.

   

 

Schrenkstraße 2a

http://www.pfarrverband-muenchen-westend.de/

Benedikt (ital. San Benedetto di Norcia) geboren um 480 in Nursia bei Perugia (Italien); gestorben am 21. März 547 auf dem Monte Cassino bei Cassino (Italien). Benedikt wird in der römisch-katholischen Kirche als Heiliger verehrt und gilt als der Begründer des christlichen Mönchtums (Benediktiner).



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Glockengeläut St. Benedikt:

 

St. Benedikt hat 3 Glocken von Czudnochowsky 1957 (Töne d', fis', a') und die Barbaraglocke von Straßer 1880 (Ton d''). Glocke 1: Benediktus, 28,5 Zentner; 2 Marienglocke 13,5 Zentner; 3 Johannes Bapt. 8,5 Zentner.

 

http://www.youtube.com/watch?v=wUnGiKVD8O0

 

 

Römisch-Katholische Pfarrkirche Maria Heimsuchung



Die Pfarrkirche wurde 1933/1934 im romanisierenden Stil von Oswald Bieber und Regierungsbaumeister Wilhelm Hollweck erbaut. Der Neubau wurde durch das starke Wachstum der Mutterpfarrei St. Rupert notwendig. Der Grundstein wurde am 1. Oktober 1933 gelegt, die Kirche wurde am 28. Oktober 1934 von Kardinal Faulhaber geweiht. Auf dem Relief über dem Portal der Kirche ist die namensgebende Heimsuchung Marias bei Elisabeth dargestellt. Die Kirche ist heute auch Heimat der spanisch-sprachigen Mission der katholischen Kirche, so dass dort auch Gottesdienste in spanischer Sprache abgehalten werden.

 

Ridlerstraße 90 (Haupteingang: Westendstraße 157)

http://www.pfarrverband-muenchen-westend.de/



Mariä Heimsuchung (lateinisch: Visitatio Mariae)

steht für die Episode, die im Anschluss an die Verkündigungsszene erzählt wird: Maria macht sich auf den Weg, um ihre Verwandte Elisabet zu besuchen (daher „Heimsuchung“) und die Freude mit ihr zu teilen. Elisabet, selbst im sechsten Monat schwanger, grüßt Maria mit den Worten: „Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Gesegnet bist du unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.“ Maria antwortet mit ihrem berühmten Loblied, dem Magnificat.



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Eduard Oswald Bieber wurde am 6. September 1876 in Pockau (Erzgebirge) als Sohn eines Zimmermanns geboren und besuchte parallel zu einer Lehre im Bauhandwerk die Baugewerkschule in Chemnitz. In den Jahren 1897 bis 1900 arbeitete er im Dresdner Architekturbüro Schilling & Graebner, bevor er 1900 nach München kam und sechs Jahre lang beim Stadtbauamt unter Stadtbaurat Hans Grässel arbeitete. Er beteiligte sich auch an zahlreichen Architekturwettbewerben und machte sich schließlich auf einen Wettbewerbs-Erfolg hin 1911 gemeinsam mit dem Architekten Wilhelm Hollweck (als Architekturbüro „Bieber und Hollweck“) in München selbstständig; dieses Büro bestand bis 1930. Anfang 1918 wurde Bieber mit dem Professoren-Titel ausgezeichnet. 1922 wurde er zum Ehrenmitglied der Bayerischen Akademie der bildenden Künste in München ernannt und nach deren Neugründung im Jahr 1951 zum ordentlichen Mitglied. Seit 1924 war er außerdem ordentliches Mitglied der Preußischen Akademie der Künste in Berlin, zudem war er Mitglied im Deutschen Werkbund (DWB) und im Bund Deutscher Architekten (BDA).

Während der Herrschaft des Nationalsozialismus erhielt Bieber vermehrt Aufträge, denn er gehörte zu den Vertrauensarchitekten des Generalbaurats für die Hauptstadt der Bewegung unter der Leitung von Hermann Giesler. 1949 wurde Bieber zum ordentlichen Mitglied der Bayerischen Akademie der Künste gewählt und in den Nachkriegsjahren mit Wiederaufbauarbeiten am Deutschen Museum und an verschiedenen Kirchen in München beschäftigt. Oswald Bieber verstarb am 31. August 1955 in München.

 

 

Evangelisch-Lutherisch

 

Termine und Veranstaltungen der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde im 8. Stadtbezirk entnehmen Sie bitte dem Aushang im Schaukasten am Kirchenportal oder dem folgenden Link:

 

http://www.kirchenrabe.de/index.php?option=com_content&view=article&id=42&Itemid=58



 

EKD - Evangelisch-Lutherische Kirche in Deutschland / Bayern



Informationen erhalten Sie unter:



http://www.ekd.de/   und   http://www.bayern-evangelisch.de/www/index.php

 

 

Evangelisch-Lutherisches Dekanat München



 

 

Evangelisch-Lutherische Auferstehungskirche



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die evangelisch-lutherische Auferstehungskirche, eine der größten evangelisch-lutherischen Kirchen in München, wurde 1931 nach den Plänen von German Bestelmeyer auf einem Grundstück, das im Besitz der Augustinerbrauerei war, erbaut. 1955 wurde noch ergänzend das Pfarrhaus angebaut.

 

Geroltstr. 12     

  

http://www.kirchenrabe.de/



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German Bestelmeyer wurde am 8. Juni 1874 in Nürnberg als Sohn eines Militärarztes geboren. Von 1893 bis 1897 absolvierte er ein Studium an der Technischen Hochschule München bei Friedrich von Thiersch und an der Wiener Akademie der Bildenden Künste bei Friedrich von Schmidt. Im Anschluss arbeitete er als staatlicher Baureferendar in Nürnberg, als Bauamtsassessor am Landbauamt Regensburg sowie von 1905 bis 1909 als Bauassessor am Universitätsbauamt in München.

1910 wurde er als Professor an die Technische Hochschule Dresden berufen. 1911 übernahm Bestelmeyer eine Professur an der Akademie der Bildenden Künste in Dresden und 1915 an der Akademie der Bildenden Künste in Berlin. 1919 wurde er dann gleichzeitig auch noch als Professor an die Technische Hochschule Berlin-Charlottenburg berufen. Ab 1922 lehrte er als Professor (Nachfolger von Friedrich von Thiersch) an der Technischen Hochschule München. Von 1924 bis 1942 war er Präsident der Bayerischen Akademie der Bildenden Künste in München.

Bereits 1928 hatte er die Architektenvereinigung „Der Block“ als Gegenmodell zum modernistisch-avantgardistischen „Der Ring“ der Architekten Bruno Taut, Martin Gropius und Erich Mendelsohn gebildet. Er bestimmte als Akademiepräsident in München die konservative Richtung der Münchener Architektur und setzte sich immer wieder, häufig mit Rückendeckung des bayerischen Kulturministeriums, gegen fortschrittliche Ansätze wie etwa von Theodor Fischer (Erbauer des Ledigenheims neben der Auferstehungskirche) ein. Er organisierte u. a eine Ausstellung von Werken des norwegischen Zeichners Olaf Gulbransson und sorgte für die Verlängerung von dessen Lehramtszeit an der Akademie der Künste.

Bestelmeyer war Mitglied im Deutschen Werkbund und im völkisch gesinnten, antisemitischen Kampfbund für deutsche Kultur.Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten trat er 1933 der NSDAP bei. 1935 wurde er zum Reichskultursenator ernannt. Auf sein Betreiben erhielt Hitler 1937 die Ehrenmedaille der Münchner Akademie der Bildenden Künste in Gold, da Hitler „den nationalen Gedanken als Brennpunkt geistigen Lebens und Richtschnur der Künste in sein altes Recht einsetzte.“ 1938 war Bestelmeyer mit verschiedenen Projekten auf der ersten Deutschen Architekturausstellung im nationalsozialistischen Haus der Deutschen Kunst vertreten.

Nach Bestelmeyers Tod am 30. Juni 1942 in Bad Wiessee ordnete Hitler ein Staatsbegräbnis an. Er wurde nach München überführt, in der Akademie der Bildenden Künste aufgebahrt und am 4. Juli 1942, flankiert von 300 HJ-Angehörigen, in den Lichthof der Ludwig-Maximilians-Universität München geschafft. Dort fand in Anwesenheit von Joseph Goebbels und Vertretern der Hauptstadt der Bewegung die Trauerfeier statt. Anschließend ist Bestelmeyer im engen Familienkreis im Waldfriedhof beigesetzt worden. (Quelle: Wikipedia)