Gedenktafel

am "Stadtbalkon" des Europäischen Patentamtes

(Martin-Greif-Straße / Ecke Bayerstraße)



 

Flugzeugabsturz vom 17. Dezember 1960



Ein vollbetanktes Passagierflugzeug vom Typ Convair C-131D Samaritan der United States Air Force (Kennung: 55-0291) war auf dem Weg von München-Riem nach Norfolk (England), als es kurz nach dem Start auf eine Straßenbahn im Bereich Bayerstraße / Martin-Greif-Straße stürzte. Ein Teil der Tragflächen durchschlug außerdem das Dach eines Hauses. Der Brand wurde von der Feuerwehr innerhalb von 30 Minuten gelöscht.

Während des Starts fiel ein Motor aus, weshalb das Flugzeug keine Höhe gewinnen konnte. Der Pilot versuchte noch eine Rückkehr nach Riem. Dabei streifte die Maschine jedoch die Spitze des Hauptturms der Paulskirche und stürzte ab. Die Untersuchungen ergaben, dass sich in einer Kraftstoffpumpe Wasser angesammelt hatte.

Alle sieben Besatzungsmitglieder, alle 13 Passagiere sowie 32 Personen am Boden kamen ums Leben. Weitere 20 Personen wurden verletzt.

 

 

 





 

Wiederaufbau der Turmspitze der Römisch-Katholischen Pfarrkirche St. Paul (Ludwigsvorstadt)

 

 

Quelle / Fotos: Wikipedia

 

Kriegerdenkmal der Bayerischen Kraftfahrtruppe



1925 nach Entwurf von Otho Orlando Kurz

 

Unweit der Ruhmeshalle in den Anlagen nördlich der Bavaria befindet sich das Kriegerdenkmal mit der Inschrift „Im Kampfe für das Vaterland starben den Heldentod 260 Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften der KGL Bayer. Kraftfahrtruppe 1914-1918“. Darunter ist eine Tafel angebracht für die nicht Heimgekehrten der Panzeraufklärungsabt. 7 der 4. Panzerdivision 1939-1945.



Otho Orlando Kurz wurde am  1. Juni 1881 in Florenz (Italien) als Sohn des Bildhauers Erwin Kurz geboren. 1893 wurde der Vater als Professor an die Münchner Kunstakademie berufen und Otho Orlando besucht in München das Gymnasium , nach dem Abitur studierte er zunächst Elektrotechnik, wechselte dann aber ins Fach Architektur. Nach dem Diplom arbeitete Kurz unter anderem bei Friedrich von Thiersch, Hans Grässel und Heinrich von Schmidt als Praktikant.

1908 gründete er zusammen mit Eduard Herbert ein Architekturbüro, das zahlreiche prestigeträchtige Bauaufträge in München erlangen konnte. 1911 wurde Kurz zum Professor an der Technischen Hochschule München ernannt und unterrichtete dort Zeichnen.

Während des Ersten Weltkrieges schied er 1917 aus dem Kriegsdienst aus, um für die Bayerischen Motorenwerke (BMW) einen Industriebau in München zu errichten;für die BMW arbeitete er immer wieder als Hausarchitekt bis 1928. Neben seiner Bautätigkeit entwarf er auch Möbel und Grabmonumente .

Otho Orlando Kurz verstarb am 11. Mai 1933 an einer Blutvergiftung, die er sich beim Rasieren zugezogen hatte. (Quelle: Wikipedia)

 

Denkmäler zur Erinnerung an die Fassfabrik Drexler



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Plastik "Fass ohne Boden"

von

Joseph Michael Neustifter

(1986)

Joseph Michael Neustifter repräsentiert die Traditionen einer niederbayerischen Bildhauerfamilie in der fünften Generation. Bereits mit 18 Jahren erhielt er seinen ersten öffentlichen Auftrag, eine Brunnenskulptur.

1969 nahm er das Studium auf an der Akademie der Bildenden Künste München bei Georg Brenninger. Sein Interesse galt von jeher der Bildhauerei in Verbindung mit Architektur. Inzwischen wurden ihm über 200 erste Preise mit Ausführung bei öffentlichen Wettbewerben „Kunst am Bau” zugesprochen und er gestaltete mehr als 80 Kirchenräume.

Neben architekturbezogenen Arbeiten entstand eine Vielzahl von Kleinplastiken, „Statements”, die eine eigenwillige Werkgruppe von „plastischen Medien” bilden. Mit ihnen nimmt der Künstler engagiert Stellung zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Ereignissen. (Quelle: Wikipedia)

 

Von der Stadt München / MGS errichtetes Denkmal zur Erinnerung an die Fassfabrik Drexler anlässlich der Neubebauung durch die MGS:

 

Innenhof - Tulbeckstraße 26-28

 

(Zur Fassfabrik siehe "Auf historischen Spuren")



 

 

"Schwimmerin" (1977)

 

Martin Mayer (* 16. Januar 1931 in Berlin), ist ein deutscher Bildhauer, Grafiker und Zeichner, seit 1946 wohnhaft in München. Mit 15 Jahren wurde Martin Mayer in München Privatschüler von Theodor Georgii, dem Schüler und Schwiegersohn Adolf von Hildebrands. Von 1949 bis 1954 studierte er bei ihm an der Akademie der Bildenden Künste München und entwickelte dort seine eigene, an der menschlichen Gestalt orientierte Handschrift. 

1963 übernimmt er durch Georgiis Vermächtnis dessen Atelier im Hildebrandhaus in München (heute städt. Monacensia-Bibliothek). Im gleichen Jahr ermöglicht ihm die Freundschaft mit dem Architekt und Bauunternehmer Bernhard Borst die Einrichtung eines Bildhauerateliers und einer Radierwerkstatt in der Borstei. Neben zahlreichen Büsten und Grafiken schuf er seit Ende der 50er Jahre rund 30 mächtige Bronzefiguren für den öffentlichen Raum: Zu den berühmtesten zählen seine großen Gewandfiguren, wie der "Jakobspilger" in Speyer und Hastingues, die Luther-Statuen in Landau und Weißenburg, der "Franziskus" in München und Mannheim sowie die prallen weiblichen Akte wie seine "Olympia Triumphans", die sich im Olympiapark München auf ihren kräftigen Armen in den Himmel streckt. Bis heute sind Frauenbildwerke, wie die "Landavia" in Landau, die "Pause" in Speyer oder die "Haarwaschende" in München, Zentrum seiner Arbeit. Martin Mayer gilt als einer der letzten Vertreter der klassisch-modernen Skulptur in der Tradition von Auguste Rodin, Aristide Maillol, Marino Marini und Henry Moore. Seine Ausstellungen beschränken sich, von wenigen Ausnahmen abgesehen, auf die seit 1952kontinuierliche Teilnahme an der Großen Kunstaustellung in seiner Wahlheimatstadt München. Er hat, trotz der enormen öffentlichen Präsenz seines plastischen Werkes, bis in die kunsthistorische Fachwelt hinein den Status eines großen Unbekannten.

(Quelle: MünchenWiki - monacomedia.de)

 

Geroltstr. 44

 

Informationen zu Martin Mayer:

http://www.martin-mayer.org/index.html



 

"Reiter"-Denkmal am Heimeranplatz



 

Das Denkmal "Pferd mit Reiter" wurde 1992 in der Grünanlage des Heimeranplatzes aufgestellt.

Der Bildhauer Alexander Fischer wurde am 31. Oktober 1903 in Nürnberg geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums in Nürnberg studierte Fischer von 1920 bis 1926 Bildhauerei an der Adademie der bildenden Künste in München. Bereits 1926 wurden seine Werke durch die Bayerische Staatsgemäldesammlungen und die Stadt München angekauft, ein Jahr zuvor hatte er sich an einer Ausstellung der Münchner Secession beteiligt. 1933 wurde ein von Fischer geschaffener und im Zweiten Weltkrieg zerstörter Brunnen im Münchner Luitpoldpark aufgestellt. Ab 1937 galten Fischers Werke in den augen der nationalsozialistischen Machthaber als „entartet“. Dennoch konnte Fischer noch gelegentlich an Ausstellungen teilnehmen. Nach dem Zweiten Weltkrieg, an dem er als Soldat teilgenommen hatte, trat Fischer der Münchner Neuen Gruppe bei. Fischer schuf noch einige Werke für den öffentlichen Raum in München, auch wenn sein Werk ansonsten nur geringe Resonanz auslöste (z.B. "Wildes Pferd" - 1965 - auf dem Königsplatz / "St. Christophorus" in Schwabing / "Stürzende - Ende einer Epoche" im Lehel). Er bewarb sich erfolglos für eine Professur an der Kunstakademie in München, wurde dort später allerdings als Ehrenmitglied aufgenommen. Seit 1963 war er zudem Ehrenmitglied der Akademie der bildenden Künste München; er bekam 1978 zudem die Medaille "München leuchtet" der stadt München verliehen. Fischer lebte mit  der Bildhauerin Ludmilla Fischer-Pongratz, mit der er seit 1935 verheiratet war, in Grünwald; er starb am 30. November 1981 in München.

 

Grünanlage am Heimeranplatz



 

"Feuerwache 3"

(1989)

 

Heimeranstraße 10

 

 
Alfred de Vivanco-Luyken
 
Bildhauer, Maler, Grafiker
geboren 1923 in Reinbek bei Hamburg
gestorben im Dezember 2004 in München

 

Statement:
"Mit Worten gebe ich dem Betrachter keine Hilfestellung.
Mein künstlerisches Wollen erschließt sich dem Schauenden durch das Auge.
Beim ruhigen Hinsehen begegnen wir uns."
 
Quelle: Interartnet